Übungsleiter für Rehasport und Funktionstraining werden
Rehasport anleiten darf nur, wer eine gültige Übungsleiter-Lizenz hat. Für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten gehört sie zu den wenigen Zusatzqualifikationen, die den Arbeitsalltag spürbar verändern. Mit der Lizenz leitest du Gruppen an, zusätzlich zur getakteten Einzelbehandlung.
In den Beiträgen steht, was dafür verlangt wird. Es geht um die Wege zur Lizenz, die Dauer der Ausbildung, die Fristen für die Verlängerung und um die Frage, was die Qualifikation am Ende einbringt.
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Funktionstraining anleiten: welche Qualifikation verlangt wird
Für die Leitung von Funktionstrainingsgruppen gelten andere Anforderungen als für Rehasport-Übungsleiterinnen und -Übungsleiter, und die BAR erkennt seit dem 1. August 2024 bestimmte Grundqualifikationen an. Dazu kommen der Umfang der Zusatzausbildung, die Übergangsfrist bis 30. Juni 2026 und der Bestandsschutz für Leitungen, die schon tätig sind.
Lesen Lizenz & AusbildungÜbungsleiter-Lizenz verlängern: Fristen, Fortbildung und was bei Ablauf passiert
Die B-Lizenz Sport in der Rehabilitation gilt vier Jahre, im Profil Innere Medizin zwei; verlängert wird sie mit 15 Lerneinheiten innerhalb der Gültigkeit. Welche Fortbildungen zählen und bis wann sich eine abgelaufene Lizenz noch reaktivieren lässt, regeln die DBS-Richtlinien mit Stand 1. Januar 2025.
Lesen VergütungWas Rehasport-Übungsleiter verdienen – und woraus sich die Vergütung zusammensetzt
Für Rehasport-Übungsleiterinnen und -Übungsleiter existiert kein Tarifvertrag und keine bundesweit veröffentlichte Vergütungstabelle. Nachrechnen lässt sich, was Träger je Teilnehmer und Übungseinheit erhalten, welche Kosten sie aus derselben Summe decken und wann die Übungsleiterpauschale nach § 3 Nummer 26 EStG gilt.
Lesen Lizenz & AusbildungRehasport-Übungsleiter werden: Lizenzwege, Dauer und Voraussetzungen
Die Lizenz für den Rehasport erwirbst du in zwei Stufen beim DBS, die Übungsleiter-B-Lizenz „Sport in der Rehabilitation" gibt es in sechs Profilen mit festem Stundenumfang. Welche Vorbildung die BAR anrechnet, steht hier ebenfalls, und für Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten gibt es einen deutlich kürzeren Weg über Sonderlehrgänge.
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Alle Fragen zu Übungsleiter auf einen Blick
Die Antworten stammen aus den Beiträgen dieses Themas und tragen dort ihre Quelle.
Welche Voraussetzungen braucht man, um Funktionstraining zu leiten?
Du brauchst zwei Nachweise. Der erste ist eine Grundqualifikation nach Ziffer 13.1 oder 13.2 der BAR-Rahmenvereinbarung, vor allem Physiotherapie und Ergotherapie, daneben vergleichbare therapeutische Ausbildungen und Qualifikationen zur Leitung von Rehabilitationssportgruppen im Bereich Orthopädie. Der zweite ist eine von den Rehabilitationsträgern anerkannte Zusatzausbildung für das Funktionstraining nach Ziffer 13.4. Welche Abschlüsse anerkannt sind und wie umfangreich die Zusatzausbildung sein muss, regeln die Qualifikationsanforderungen Leitung Funktionstraining der BAR vom 1. August 2024.
Brauchen Physiotherapeuten eine Übungsleiterlizenz für Funktionstraining?
Nein. Die Berufsausbildung Physiotherapeutin oder Physiotherapeut ist in der BAR-Übersicht vom 1. August 2024 selbst als Grundqualifikation gelistet, ebenso der Bachelor Physiotherapie mit staatlicher Berufsanerkennung. Dazu kommt nur die Zusatzausbildung im Umfang von mindestens 15 Lerneinheiten. Eine Übungsleiter-B-Lizenz des DBS oder DOSB brauchst du dafür nicht. Im Rehabilitationssport ist das anders, dort reicht dieselbe Berufsausbildung ohne Sonderlehrgänge nicht aus.
Wie viele Lerneinheiten umfasst die Zusatzausbildung Funktionstraining?
Mindestens 15 Lerneinheiten für den Basis-Lehrgang, den jede Funktionstrainingsgruppenleitung braucht. Grundqualifikationen mit höherem Zusatzausbildungsbedarf müssen insgesamt 30 Lerneinheiten nachweisen, also den Basis-Lehrgang und 15 weitere Lerneinheiten. Der Basis-Lehrgang enthält 6 Lerneinheiten Praxis zu Trocken- und Wassergymnastik, die ausschließlich in Präsenz stattfinden dürfen. Wie die 15 zusätzlichen Lerneinheiten aussehen, legen die anerkennenden Stellen fest.
Bis wann lief die Übergangsfrist für die Leitung von Funktionstraining?
Die Qualifikationsanforderungen der BAR sind am 1. August 2024 in Kraft getreten und sahen eine Übergangsfrist von zwölf Monaten vor, also bis zum 1. August 2025. Die Rehabilitationsträger haben diese Frist trägerübergreifend bis zum 30. Juni 2026 verlängert, verbindlich gelten die Anforderungen seit dem 1. Juli 2026. Für Rehasport-Übungsleiterinnen und -Übungsleiter gilt diese Frist nicht, ihre Anforderungen gelten seit dem 1. Januar 2020.
Wie lange gilt die Qualifikation zur Leitung von Funktionstrainingsgruppen?
Die im Rahmen der Anerkennung ausgestellten Bescheinigungen sind auf vier Jahre befristet. Innerhalb dieser vier Jahre musst du fachbezogene Fortbildungen im Umfang von mindestens 10 Lerneinheiten nachweisen. Im Rehabilitationssport gilt dieselbe Vier-Jahres-Frist, dort allerdings mit 15 Lerneinheiten Fortbildung und mit einer verkürzten Frist von zwei Jahren für Herzgruppenleitungen.
Dürfen Sportwissenschaftler oder Übungsleiter Funktionstraining leiten?
Ja, allerdings mit unterschiedlichem Zusatzaufwand. Diplom-Sportwissenschaftlerinnen und -Sportwissenschaftler sowie Master der Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Prävention oder Rehabilitation stehen mit mindestens 15 Lerneinheiten in der Übersicht. Der Bachelor Sportwissenschaft, Diplomsportlehrkräfte und Sportlehrkräfte mit zweitem Staatsexamen benötigen 30 Lerneinheiten und werden im Einzelfall anhand ihres Curriculums geprüft. Für die Übungsleiter-B-Lizenz „Sport in der Rehabilitation“ mit Profil Orthopädie sowie für die Profile Rheuma, Osteoporose und Wirbelsäulenerkrankungen sind ebenfalls 30 Lerneinheiten vorgesehen.
Wie lange ist die Übungsleiter-B-Lizenz Sport in der Rehabilitation gültig?
Vier Jahre, nur im Profil Innere Medizin zwei Jahre. Das steht in Ziffer 11.3.2.2 der Richtlinien für die Ausbildung im Deutschen Behindertensportverband mit Stand 1. Januar 2025. Die Profile Orthopädie, Sensorik, Neurologie, Psychiatrie sowie Geistige Behinderung und Intellektuelle Beeinträchtigung gelten alle vier Jahre. Die Gültigkeit beginnt mit dem Ausstellungsdatum der Lizenz. Als abgeschlossen gilt die Ausbildung, sobald alle erforderlichen Dokumente bei der lizenzierenden Stelle eingegangen sind.
Wie viele Lerneinheiten braucht die Verlängerung der Rehasport-Übungsleiterlizenz?
Mindestens 15 Lerneinheiten à 45 Minuten, absolviert innerhalb des laufenden Gültigkeitszeitraums (Ziffer 12.6 der DBS-Richtlinien). Davon dürfen höchstens 8 Lerneinheiten online stattfinden, den Rest absolvierst du in Präsenz. Anerkannt wird auch die Ausbildung in mindestens einem weiteren Profilblock. Die Fortbildung muss in der höchsten erlangten Lizenzstufe liegen, darunterliegende Stufen verlängern sich automatisch mit.
Was passiert, wenn die Übungsleiter-Lizenz abgelaufen ist?
Sie verliert ihre Gültigkeit, sobald der Gültigkeitszeitraum ohne ausreichende Fortbildung endet. Eine Nachfrist, in der sie weitergilt, gibt es nicht (Ziffer 12.7 der DBS-Richtlinien). Reaktivieren lässt sie sich im ersten Jahr nach Ablauf mit 15 Lerneinheiten, im zweiten und dritten Jahr mit 30 Lerneinheiten. Die neue Gültigkeit wird ab dem letzten Gültigkeitstag gerechnet und nicht ab dem Tag der Fortbildung, die Zeit dazwischen geht also verloren.
Muss man nach Ablauf der Lizenz die komplette Ausbildung wiederholen?
Erst wenn die Frist um mehr als drei Jahre überschritten ist, im Profil Innere Medizin um mehr als zwei Jahre. Auch dann verlangen die DBS-Richtlinien in Ziffer 12.8.3 den Nachweis des verkürzten Grundlagenblockes sowie des Profilblockes, mit dem eine neue Lizenz beantragt werden kann. Die gesamte Ausbildung ist das nicht. Mehrere Landesverbände fassen diesen Fall auf ihren Seiten verkürzt als „komplette Ausbildung“ zusammen. Was konkret verlangt wird, entscheidet die zuständige Stelle.
Welche Fortbildungen werden für die Lizenzverlängerung anerkannt?
Alle Fortbildungsmaßnahmen, die der DBS, seine Landes- und Fachverbände oder die DBS-Akademie ausschreiben, werden für die Verlängerung bundesweit anerkannt (Ziffer 12.6). Über Angebote außerhalb der DBS-Strukturen entscheidet der verantwortliche Träger oder die beauftragte Stelle, und du musst sie vorab genehmigen lassen (Ziffer 12.5). Einzelne Landesverbände setzen zusätzliche Quoten, etwa eine hälftige Obergrenze für Lehrgänge von Sportbünden und Turnverbänden.
Gilt die Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2026 auch für Übungsleiterinnen und Übungsleiter im Rehasport?
Nein. Diese Übergangsfrist betrifft ausschließlich die Leitung des Funktionstrainings, deren Qualifikationsanforderungen auf BAR-Ebene am 1. August 2024 in Kraft getreten sind. Das BAR-Dokument selbst sieht dafür zwölf Monate Übergang vor. Die Verlängerung bis zum 30. Juni 2026, verbindlich angewendet seit dem 1. Juli 2026, haben die Rehabilitationsträger gemeinsam festgelegt, veröffentlicht ist sie beim vdek. Für den Rehabilitationssport gelten die Qualifikationsanforderungen Übungsleiter/-in Rehabilitationssport bereits seit dem 1. Januar 2020. Am Verlängerungsrhythmus der Lizenz ändert der Juni-2026-Termin nichts.
Was verdient ein Rehasport-Übungsleiter?
Eine bundesweit gültige Zahl gibt es nicht. Ziffer 16.1 der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining (Fassung Januar 2022) überlässt die Vergütung Verträgen zwischen den Bundes- und Landesorganisationen der Gruppenträger und den Rehabilitationsträgern. Die Sätze dürfen pauschaliert werden und unterscheiden sich je Kostenträger und Region. Außerdem geht die Vergütung an den Träger der Gruppe und nicht an die Person, die sie anleitet. Wie viel davon als Gehalt oder Honorar weitergegeben wird, regelt eine zweite Vereinbarung, die nirgends veröffentlicht ist. Wer eine bundesweite Gehaltsspanne nennt, kann sie nicht belegen.
Was zahlt die Krankenkasse je Teilnehmer und Übungseinheit für Rehasport?
Für die gesetzlichen Krankenkassen ist kein Vergütungssatz veröffentlicht, Träger und Kassen regeln ihn per Vertrag. Vollständig veröffentlicht sind nur die Sätze der Deutschen Rentenversicherung Bund. Sie zahlt ab 1. Januar 2026 je Übungsveranstaltung und teilnehmendem anspruchsberechtigtem Versicherten 7,24 Euro im allgemeinen Rehabilitationssport, 9,71 Euro im Wasser, 10,74 Euro für Kinder und 11,27 Euro im Herzsport (Stand Juli 2026). Diese Beträge gelten ausschließlich für Leistungen der Rentenversicherung und sind kein Maßstab für die Krankenkassen.
Wie hoch ist die Übungsleiterpauschale 2026?
Der Freibetrag nach § 3 Nummer 26 EStG beträgt ab 2026 3.300 Euro im Jahr; bis einschließlich 2025 waren es 3.000 Euro. Angehoben wurde er durch das Steueränderungsgesetz 2025 zum 1. Januar 2026, ebenso die Ehrenamtspauschale nach § 3 Nummer 26a EStG von 840 auf 960 Euro. Der Betrag ist ein Steuerfreibetrag. Er legt fest, welcher Teil der Einnahmen steuerfrei bleibt, und sagt nichts darüber, was gezahlt wird.
Gilt die Übungsleiterpauschale auch bei einer Physiotherapiepraxis?
Nein. § 3 Nummer 26 EStG setzt voraus, dass die Tätigkeit im Dienst oder Auftrag einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder einer nach § 5 Absatz 1 Nummer 9 KStG steuerbefreiten, also gemeinnützigen Einrichtung ausgeübt wird – etwa eines Sportvereins. Eine privatwirtschaftlich geführte Praxis oder ein gewerbliches Reha-Zentrum erfüllt keine der beiden Voraussetzungen. Dort gilt der Freibetrag nicht, auch wenn der Stundenumfang noch so gering ist.
Was bedeutet nebenberuflich bei der Übungsleiterpauschale?
Nebenberuflich ist eine Tätigkeit, die bezogen auf das Kalenderjahr nicht mehr als ein Drittel der Arbeitszeit eines vergleichbaren Vollzeiterwerbs beansprucht. Die Finanzverwaltung sieht diese Grenze pauschal bei einer regelmäßigen Wochenarbeitszeit von 14 Stunden als eingehalten an, das ist ein Drittel von 42 Stunden. Wer eine höhere tarifliche Arbeitszeit hat, kann sie im Einzelfall nachweisen. Eine befristet ausgeübte hauptberufliche Tätigkeit gilt nicht als nebenberuflich.
Wie viele Teilnehmende darf eine Rehasportgruppe haben?
Nach Ziffer 9.1 der Rahmenvereinbarung sind es grundsätzlich höchstens 15 Teilnehmende je Übungsleiterin oder Übungsleiter. Für einige Gruppen gelten andere Grenzen. Bei Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins sind es zwölf, in Herzgruppen bestimmt die Herzgruppenärztin oder der Herzgruppenarzt die Zahl bis höchstens 20, in Herzinsuffizienzgruppen sind es zwölf, und in Kindergruppen sollen es nicht mehr als zehn sein. Eine Übungsveranstaltung soll mindestens 45 Minuten dauern, in Herzgruppen mindestens 60 Minuten.
Wie wird man Rehasport-Übungsleiter?
Über eine Lizenz, die als besonderer Qualifikationsnachweis im Sinne der BAR-Rahmenvereinbarung anerkannt ist. Der übliche Weg führt über den Deutschen Behindertensportverband: zuerst die Übungsleiter-C-Lizenz Breitensport für Menschen mit Behinderung, darauf aufbauend die Übungsleiter-B-Lizenz „Sport in der Rehabilitation" mit einem der sechs Profile Orthopädie, Innere Medizin, Sensorik, Neurologie, Geistige Behinderung oder Psychiatrie. Ob deine vorhandene Ausbildung angerechnet wird, entscheidet die anerkennende Stelle anhand der Qualifikationsanforderungen Übungsleiter/-in Rehabilitationssport der BAR vom 1. Januar 2020.
Wie lange dauert die Rehasport-Übungsleiter-Ausbildung?
Gemessen wird in Lerneinheiten zu 45 Minuten. Nach den Ausbildungsrichtlinien des DBS vom 1. Januar 2025 umfasst die erste Lizenzstufe 120 Lerneinheiten, aufgeteilt auf Block 10 mit 86 und Block 20 mit 34 Lerneinheiten. Der darauf aufbauende Profilblock der zweiten Stufe umfasst 72 Lerneinheiten, im Profil Innere Medizin 102. Die gesamte Ausbildungsmaßnahme für eine Lizenz muss grundsätzlich innerhalb von zwei Jahren abgeschlossen sein.
Können Physiotherapeuten die Rehasport-Übungsleiter-Lizenz verkürzt machen?
Ja, für vier Bereiche. Die Qualifikationsanforderungen der BAR stufen den Beruf Physiotherapeut/-in in Orthopädie, Innerer Medizin, Herzgruppen und Neurologie als „N*" ein. Anerkannt wird die Ausbildung dann unter erleichterten Voraussetzungen, wenn Sonderlehrgänge für die Grundlagen mit mindestens 36 Lerneinheiten und für den jeweiligen Bereich absolviert wurden – mindestens 16 Lerneinheiten für Orthopädie, 24 für Innere Medizin, 36 für Herzgruppen und 16 für Neurologie. Für Sensorik, geistige Behinderung und Psychiatrie sieht die Tabelle keinen erleichterten Weg vor. Wer zusätzlich einen akademischen Abschluss hat, wird nach den Regeln für akademische Abschlüsse beurteilt.
Kann man die Rehasport-Übungsleiter-Ausbildung online machen?
Nicht vollständig. Die DBS-Ausbildungsrichtlinien erlauben Blended Learning, schreiben aber je Block einen Mindestanteil in Präsenz vor. In Block 10 sind es 51 von 86 Lerneinheiten, im Profil Orthopädie 46 von 72 und im Profil Innere Medizin 62 von 102. Pro Tag dürfen höchstens 12 Lerneinheiten in Präsenz und höchstens 8 Lerneinheiten als Online-Live-Seminar unterrichtet werden. Auch die Erste-Hilfe-Ausbildung mit mindestens 9 Lerneinheiten muss in Präsenz stattfinden.
Welche Voraussetzungen braucht man für die Rehasport-Übungsleiter-Lizenz?
Für die Zulassung zur zweiten Lizenzstufe verlangt der DBS ein Mindestalter von 18 Jahren und eine gültige Übungsleiter-C-Lizenz Breitensport für Menschen mit Behinderung. Damit die Lizenz ausgestellt wird, brauchst du außerdem die Teilnahmebescheinigung der besuchten Ausbildungsmaßnahmen, einen Erste-Hilfe-Nachweis über mindestens 9 Lerneinheiten in Präsenz, der zum Zeitpunkt der Lizenzierung nicht älter als zwei Jahre ist, den unterzeichneten Ehrenkodex des DBS sowie einen Nachweis über Mitgliedschaft oder Tätigkeit in einem Mitgliedsverein innerhalb des DBS.
Wie lange gilt die Rehasport-Übungsleiter-Lizenz?
Vier Jahre in den Profilen Orthopädie, Sensorik, Neurologie, Geistige Behinderung und Psychiatrie, zwei Jahre im Profil Innere Medizin. Die Frist läuft ab dem Abschluss der Ausbildung. Für die von den anerkennenden Stellen ausgestellten Bescheinigungen gilt dieselbe Staffelung: zwei Jahre bei Herzgruppenleitungen, sonst vier Jahre. Damit sie gültig bleibt, weist du in diesem Zeitraum Fortbildungen im Umfang von 15 Lerneinheiten nach.
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